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SATIRE UND MEHR

Nacktscanner sei Dank: Gläserner Bürger endlich verwirklicht  (SATIRE UND MEHR) Verfasst: Mittwoch, den 29. Oktober 2008 13:45

Wenn es nach der EU geht, dann sollen demnächst in allen größeren Flughäfen die neuartigen Ganzkörperscanner zum Einsatz kommen. Diese auch als "Nackt-Scanner" betitelten Geräte können einen Menschen bis auf die Haut durchleuchten, womit ein besserer Schutz gewährleistet werden soll.

 

Doch rechtfertigt dieser Schutz den harschen Eingriff in die Privatsphäre? Ja. Absolut. Seit Jahren belegen verschiedene Studien, dass die Bevölkerung immer fetter wird und so war es nur eine Frage der Zeit, bis man endlich Schutzmaßnahmen fürs Flughafenpersonal ergreifen musste. Wer täglich widerliche Speckmassen abtastet, droht irgendwann die Nerven zu verlieren. Mit den Scannern allerdings wird jeder Körper- und Blickkontakt vermieden, was zur Folge hat, dass auch die hässlichsten Kreaturen problemlos durch den Check-In kommen können. Vorher hatten Diskussion unter dem Personal, wer an der Reihe wäre den nächsten schwabbeligen Quasimodo abzutasten, für unnötige Verzögerungen gesorgt.

Des weiteren sei die übliche Gesichtskontrolle, bedingt durch die vielen Schönheitsoperationen heutzutage, nicht mehr ausreichend für eine vernünftige Einteilung in "verdächtig" und "doof". Diese Maßnahme war jedoch seit jeher ausschlaggebend für den Service im Flugzeug.

So können die Nackt-Scanner also auch in diesem Bereich für maßgebliche Verbesserungen sorgen. Die Gesichtskontrolle könnte nämlich ageschafft werden. Stattdessen würden ungleiche Brüste, überflüssige Brustwarzen und verkümmerte Geschlechtsteile für die notwendige Selektion sorgen.

 

Ein ebenfalls nicht zu vernachlässigender Punkt wäre die Tatsache, dass die Arbeitszeiten sowie auch sämtliche Überstunden viel lockerer überbrückt werden können: Steht erneut eine Gruppe Menschen davor durch den Scanner zu laufen, kann das Personal interne Wetten abschließen, wer zum Beispiel den kürzesten Penis aus der wartenden Menge hat. Oder wer gepierct ist, wer Fetischunterwäsche trägt, und und und.

 

Trotz so vieler eindeutiger Vorteile, könnten die Nacktscanner jedoch auch eine neue Form des Terrorismus hervorbringen: Aufgrund der gründlichen Durchleuchtung wird es nicht mehr möglich sein Waffen und Sprengstoff am Körper zu tragen, sodass Terroristen anfangen würden all diese Dinge im Körper zu tragen. Das wiederum würde jeden Menschen mit einer Operationsnarbe verdächtig machen, was natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders sein dürfte.

Dieses Problem scheint die EU jedoch berücksichtigt zu haben, denn wie das Parlament bekannt gab, soll das Flughafenpersonal nach und nach an Seminaren für "basic surgeries" teilnehmen, um im Fall der Fälle die nötigen Kontrollen durchführen zu können.

 

So wird man zukünftig bestimmt öfters den Satz zu hören bekommen:

"Sir, würden Sie bitte Ihre Naht freimachen? Ich würde gernen einen Blick reinwerfen."

 

Willkommen in der Zukunft.

 

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Finanzkrise: Judenvergleich löst Empörung aus  (SATIRE UND MEHR) Verfasst: Montag, den 27. Oktober 2008 13:46

Nachdem Ökonom Hans-Wener Sinn die Banker- und Managerkritik mit der Judenverfolgung der 30er Jahren verglichen hatte, gehen die Betroffenen auf die Barrikaden.

"Geschmacklos, unverschämt und empörend sei dieser Vergleich; ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, der sich ein wenig für Genozide und die Missachtung der Menschenwürde begeistern kann", sagte ein Sprecher des CPB, dem Club priviligierter Banker, gegenüber der Presse. "Wie kann man nur unschuldige und in unserer Gesellschaft integrierte Banker mit den blutrünstigen Antichristen von damals vergleichen? Nur weil wir mit viel Geld arbeiten, sind wir noch lange keine Juden. Während die mit dem Scheckbuch in der Hand geboren werden, können wir trotz allem mit Geld kaum umgehen."

Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland blieb nicht lange still. Er ließ verlauten, dass man es nicht dulden würde mit Bankern und Managern - wie auch allgemein mit niemanden sonst - auf eine Stufe gestellt zu werden, solange diese "Schmocks" nicht mindestens einmal deportiert und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.

Diese Aussage führte daraufhin zu einer barschen  - aber zu erwartenden - Reaktion aus der Politik. CDU-Abgeordneter B. Kloppt sagte nämlich dazu: "Unverschämtheit. Wenn dieser modische gelbe Judenstern, den die früher tragen mussten, stellvertretend für ihre tragische Situation war, dann muss man heutzutage nur auf unsere europäische Flagge blicken, um sich bewusst zu machen, dass die zwölf gelben Sterne für die größte aller Ungerechtigkeiten stehen: Die Meinungsfreiheit. Pfui.."

 

Sehr brisant. Wer hätte gedacht, dass Hans-Werner Sinn solch einen Streit auslösen würde? Wir können nur hoffen, dass diese Anfeindungen nicht allzu sehr ausufern.

 

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Der poetische Terrorist: Gedicht von Osama bin Laden veröffentlicht!  (SATIRE UND MEHR) Verfasst: Samstag, den 18. Oktober 2008 15:57

Es ist ja inzwischen bekannt, dass Osama bin Laden in den 90er Jahren nicht nur eine innige Beziehung zu seiner Kalaschnikow pflegte und Pläne gegen den Zionismus schmiedete, sondern auch gefühlvolle Gedichte und feierliche Verse verfasste. Bei Nachforschungen in seinem persönlichen Umfeld kamen nämlich Schriftstücke und Tonbandaufnahmen ans Licht, die bin Laden von einer sehr poetischen Seite zeigen.

Und seit dieser exklusiven Entdeckung fragt sich die Welt, zu welchen künstlerischen Versen solch ein Mann wohl fähig gewesen sein mag. Selbstverständlich konnten seine Ergüsse nicht sofort veröffentlicht werden, da man versteckte Botschaften für Schläfer und deutsche Politiker vermutete. Insofern dauerte es eine Weile, bis die eigens gegründete Auswertungskomission grünes Licht für die Veröffentlichung gab.

 

Auf den folgenden Zeilen lesen Sie nun ganz exklusiv ein erstes Gedicht aus dem bald erscheinenden Band namens Osamas bal Laden.

Tauchen Sie ein, in die Gedankenwelt eines Fanatikers, der mit Hass und Gewalt ein Imperium des Terrors und der Angst erschaffen konnte. Poesie aus den dunkelsten Tiefen des Bösen. Der Titel des Gedichts: Der Hass.

 

Hass, Hass, süßer Hass,

streckst dein Köpfchen aus dem Gras,

vorsichtig erkundest du,

des erblühten Friedens Ruh.

 

Hass, Hass, süßer Hass,

mit verspielter Schnupernas',

und zwei Öhrchen, gar nicht klein,

hopst vergnügt im Wiesenhain.

 

Hass, Hass, süßer Hass,

sprich mit mir, erzähl mir was,

hüpf auf meinen warmen Schoß,

komm zu mir und mach mich groß.

 

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Noch mehr frischer Wind für die Wahl zum Bundespräsidenten  (SATIRE UND MEHR) Verfasst: Donnerstag, den 16. Oktober 2008 12:07

Nachdem die Linkspartei mit dem Schauspieler Peter Sodann einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vorgestellt hatte, haben nun auch weitere Parteien angekündigt einen Vertreter ihrer Ideale ins Rennen schicken zu wollen.

So sei nach Meinung der Grünen Udo Lindenberg die perfekte Besetzung für dieses Amt, hieß es aus der Parteizentrale, die in dem Sänger den personifizierten Parteigedanken sieht: Ein schnoddriger Alt-Hippie mit Friedensfetisch und Sprachfehler als Folge einer gesunden Vorliebe für Gras. Lindenberg selber dazu: "Weißt du, Bundespräsi wollt ich schon immer machen, ja... Und jetzt zeig ich's allen. Frieden und so, das ist mein Ding, weißt du... Genaaau."

Eher als Scherz kann dagegen der Kandidat der FDP betrachtet werden. Die schmuddelige Partei um Oberschmock Westerwelle möchte nämlich die Wachsfigur von Jürgen Möllemann antreten lassen. Geschmacklos? Auf den ersten Blick schon, aber ob nun schlechter Scherz oder nicht: Einen besseren Kandidaten könnte die FDP tatsächlich nicht aufstellen. Und seien wir mal ehrlich: Eine Wachsfigur würde sich nicht viel von Noch-Bundespräsident Host Köhler unterscheiden. Und mehr Ausstrahlung hätte sie zudem auch noch.

Ernstzunehmender wird allerdings der Kandidtat der NPD werden. Die braune Partei mit regelmäßigen Verdauungsproblemen möchte einen großen Schritt nach vorne machen und schickt für dieses wichtige Amt ihr erfahrenstes Mitglied ins Rennen: Eine Steckrübe namens Lutz.

 

Da müssen sich Horst Köhler und Gesine Schwan wirklich warm anziehen. Wir sind gespannt.

 

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Aktion Manager: Bitte helfen Sie!  (SATIRE UND MEHR) Verfasst: Dienstag, den 14. Oktober 2008 13:05

Die Finanzkrise scheint in Deutschland fast überwunden, nachdem Angela Merkel entschlossen garantierte, dass die Ersparnisse ihrer Bürger sicher sind und natürlich erst Recht in Folge des staatlichen Rettungspakets von 400 Milliarden Euro. Mit diesem Geld können nämlich bis Ende 2009 "Schuldtitel und Verbindlichkeiten aus Einlagen von Unternehmen des Finanzsektors" übernommen werden. Wahnsinn.

 

Die Merkel-Fanclubs jubeln, die geschmierten Medien sprühen vor Optimissmus und so scheint es, als könne sich jeder erneut in den Sessel der Belanglosigkeit zurückfallen lassen. Immerhin ist sogar der DAX wieder gestiegen. Also alles wieder in Ordnung?

Schön wär's: Wir wissen doch alle, dass man auf Versprechen und Garantien von Politikern nichts bauen kann, da sie soviel Wert sind wie alte Kuchenkrümel in der Computertastatur. Erst Recht nicht wenn sie von einer Politiker-in kommen. Aus dem Osten. Die nicht mal toll aussieht. Daher können wir froh sein, dass es noch Menschen gibt, die mitdenken und sich um jene kümmern, die es im Rahmen dieser Finanzkrise am schwersten getroffen hat: Die Bankbosse und -Manager.

 

Die Zahl verlustgebeutelter Manager in Deutschland hat in den letzten Wochen stark zugenommen - Tendenz steigend. Nach aktuellen Berechnugen muss in den kommenden Monaten jeder vierte Bankmanager mit gerade mal vierstelligen Gehältern zu Recht kommen. Ein Unding sondersgleichen. Die Folgen sind verheerend: Wegen unzureichender Abdeckung der gewohnten Ausgaben (Shoppen in Singapur, Ausbau der Jaguar-Sammlung, Blackjack und Nutten) müssen viele einen Kredit aufnehmen, womit sie aber u.U. die entsprechenden Banken mit in den Ruin ziehen. Der Anfang eines Teufelskreises.

 

Aus diesem Grund haben sich die Initiatoren des Hilfsprojektes Aktion Mensch dazu entschlossen ein weiteres Projekt ins Leben zu rufen, welches sich direkt an die gebeutelten Banker richtet:

 

 

Bitte helfen Sie! Jetzt.

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