Home Blog erstellt am: : 12/01/08 Zuletzt aktualisiert : 13/05/09 17:27 / 191 veröffentlichte Einträge
 

Gedankenfetzen

Sexy Neuigkeiten!  (Gedankenfetzen) Verfasst: Mittwoch, den 13. Mai 2009 17:27

Für alle, die es noch nicht wissen:

Sagt es euren Freunden, Verwandten, Beichtvätern und Psychologen. Paramantus hat ein neues Zuhause gefunden!


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Achtung! Umzug!  (Gedankenfetzen) Verfasst: Montag, den 17. November 2008 11:11

Ich bekam den Hinweis, dass der RSS-Feed hier anscheinend erneut den neusten Artikel nicht anzeigt, daher nochmal der Hinweis von mir, dass ich umgezogen bin. So wird jetzt hoffentlich auch jeder Feed-Leser mitbekommen, was der neuste Stand ist.

 

Mich findet man ab sofort >>> HIER

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Freak-Magnet  (Gedankenfetzen) Verfasst: Donnerstag, den 06. November 2008 12:59

Sollte der Freak-Magnetismus meines Nebenjobs sich etwa langsam auch auf meine Person übertragen?

Neulich ging ich nachts meiner Wege, ich war außerhalb der Stadt durch ein Vorort unterwegs, und wollte nach einem stressigen Tag nach Hause. Da höre ich von hinten ein Auto heranfahren, das jedoch auf meiner Höhe langsamer wird und auch anhält. Ich schaue instinktiv zur Seite und was mir als erstes auffällt ist, dass der Fahrer - ein bärtiger Mann Ende Dreißig - ohne Licht unterwegs ist.

Die Scheibe ist heruntergekurbelt und aus dem Inneren des Wagens ist leise Musik zu hören. Irgendwas rockiges. Als der Augenkontakt hergestellt wurde, spricht mich der Mann mit einem "Hallo" an. Ich, längst stehengeblieben, grüße zurück und frage: "Was gibt's? Kann ich irgendwie behilflich sein?" Seine Antwort jedoch sollte mich leicht verwirren: "Deine Lakaien", sagte er nur in einem ruhigen Ton. Wie bitte? Vielleicht brachte mich ja der gute Mann, der nicht ganz der hellste zu sein schien, aufgrund meiner durchaus schwarzen Gewandung mit der Gothic-Musikgruppe "Deine Lakaien" in Verbindung. So hatte ich lediglich ein gelangweiltes "Aha" für ihn übrig und nahm meinen Weg wieder auf. Jedoch nicht ohne ihn noch auf sein Licht aufmerksam zu machen. Er dagegen ignorierte den freundlichen Hinweis und rief mir stattdessen hinterher: "Deine Lakaien sind auch meine Lakaien, weißt du?" Kopfschüttelnd ignorierte ich das Geschwafel und konzentrierte mich nur darauf diesen Spinner schnell hinter mir zu lassen. Ich hatte keine Lust auf nächtliche Begegnungen der dümmlichen Art.

Er schien sich aber vorgenommen zu haben mir an diesem Abend gehörig auf die Nerven zu gehen. Er fuhr mir nämlich im Schrittempo hinterher um mich erneut - weiterhin in einem ruhigen, fast unheimlichen Ton - anzusprechen: "Hey, mein schwarzer Freund, wo bist du geboren?" Jetzt reichte es. Ohne stehenzubleiben drehte ich den Kopf zur Seite und erwiderte etwas barsch: "Weißte was, ich hab keine Zeit für so'n Mist". Daraufhin hörte ich nur noch den Motor aufheulen und sah wie er reifenquietschend davonraste. Endlich.

Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Wäre ja auch zu einfach. Nach nicht mal einer Minute sah ich von vorne ein Auto die Straße entlang fahren. Es war derselbe Typ, diesmal mit eingeschaltetem Licht. Na immerhin, dachte ich. Er jedoch brachte erneut neben mir sein Auto zum stehen und setzte an etwas zu sagen, wäre ich ihm nicht - leicht gereizt - ins Wort gefallen:

"Was denn?! Kann ich dir irgendwie helfen, Mann? Bist du besoffen?!" Er aber schaute mich grinsend an und fragte: "Du bist schwul, oder?" Na toll, laufen mir die Freaks jetzt auch noch außerhalb meiner Arbeit nach? "Ne, ganz sicher nicht" erwiderte ich und in dem Moment, als ich meine Schritte beschleunigen wollte, sagte er mit einem geifernden Unterton: "Doooch, du weißt es nur noch nicht."

Das war etwas unheimlich, musste ich mir eingestehen. Und im selben Augenblick lockerte und streckte ich instinktiv meine Schultern sowie Hand- und Fingergelenke. Ich kam jedoch nicht mehr dazu mir noch zu wünschen meine geliebte Eisenstange bei mir zu haben, denn da fuhr der Freak auch schon wieder mit quieteschenden Reifen davon. Trotzdem blieb ich leicht angespannt, immerhin kam er ja schon mal zurück.

 

Tat er diesmal aber nicht mehr. Was für ein Glück. Für ihn.

 

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US-Wahlen 2008: Kleines Siegergedicht und mehr...  (Gedankenfetzen) Verfasst: Mittwoch, den 05. November 2008 12:25

US-Wahlen 2008

 

Der Alte ist geschlagen,

doch war es nicht so schwer;

man konnt' ihn nicht ertragen,

vertrottelt war er sehr.

 

Der Mohr ist es geworden,

ein Demokrat - Hurra!

Man wollte ihn ermorden,

doch schützte ihn Allah.

 

So viele gratulieren,

und sind vergnügt und froh,

allein die Lappen frieren,

vor allem auf dem Klo.

 

Was lernen wir daraus? In Lappland konzentrieren sich die Menschen immer auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Im Rest der Welt kann ein historisches Ereignis (Schwarzer wird Präsident) dagegen selbst im jüngsten BILD-Leser ein noch nie dagewesenes politisches Interesse auslösen.

Ich war regelrecht schockiert, als ich in der Berichterstattung sah, wieviele sog. "Wahlparties" abgehalten wurden - und zwar in Deutschland. Jung und Alt schmetterten ihre Glückwünsche und Meinungen mit so einem Elan in die Kamera der Reporter, dass man den Eindruck hatte, Politik sei ihr größtes Hobby. Da habe ich mich nur gefragt, warum sowas nicht bei deutschen Wahlen passiert. Seltsamerweise werden bei uns immer wieder Minusrekorde bei der Wahlbeteiligung erzielt. Politik? Pfui. Wählen gehen? Nützt doch nichts.

Aber kaum geht Amerika wählen, stehen alle dahinter und betonen, wie wichtig diese Wahl doch war und wie wichtig es ist allgemein wählen zu gehen, weil man sonst keine Veränderung erreichen kann.

Hallo? Hört ihr euch denn selbst reden, liebe Wahlbegeisterte? Denkt mal in aller Ruhe darüber nach...

 

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Warentrenner...???  (Gedankenfetzen) Verfasst: Mittwoch, den 05. November 2008 10:47

Wie heißen eigentliche diese länglichen Plastikteile, womit man an der Supermarktkasse seine Waren auf dem Band markiert und von anderen abtrennt? Und was haben die Menschen gemacht, als es dieses geniale Zubehör noch nicht gab?

Jüngere Kassierergenerationen scheinen das nicht zu wissen, denn neulich passierte es mir, dass ich doch tatsächlich meine Waren aufs Band legte, ohne sie von jenen meines Vordermanns zu trennen. So zumindest die Meinung der jungen Kassiererin, denn trotz meiner klassischer Trennung, sprich viel Platz zw. den beiden Warengruppen zu lassen, fing sie an meine Produkte auf das Konto meines Vordermanns zu scannen.

Auch wenn ich gerne meine Einkäufe von anderen bezahlen lasse, so fand ich diese Situation doch eher etwas nervendaufreibend. Ich griff also ein und bemerkte freundlich, dass die gerade gescannte Schokolade zu mir gehört, wie auch die nachfolgenden Waren auf dem Band.

Die Kassiererin hielt kurz inne, blickte zuerst verstört zu mir, dann zu meinem Vordermann, der sie aber geldsuchenderweise ignorierte. So wirkte sie etwas verloren, denn ihr Blick schien ausdrücken zu wollen, dass sie mir nicht ganz glaubt und nicht versteht, warum ich mich in die Schlange stelle und fremde Einkäufe als meine  eigenen ausgebe. Nun, das würde ich auch nicht verstehen. Denn so faul bin ich auch nicht, was das Einkaufen angeht.

Wie auch immer, sie zog die Schokolade wieder ab, nannte dem Mann vor mir seinen Endbetrag, um sich dann voll und ganz mir widmen zu können: "Sie haben Ihre Waren nicht richtig von den anderen abgetrennt, sonst wäre das nicht passiert."

Da war ich platt, jetzt hat sie es mir aber gegeben. Trotzdem fühlte ich mich zu einer Antwort gedrängt: "Ich dachte eigentlich, dass die kilometergroße Lücke zwischen seinen und meinen Sachen ausreichen würde, um eine deutliche Trennung zu haben."

Und, welch Wunder, darauf konnte sie nichts mehr erwidern. Vielleicht war sie aber auch von dem Kichern meines Hintermanns etwas eingeschüchtert worden. Doch mich beschäftigte danach eigentlich nur eine Frage: Wie heißen diese Plastikstuhlbeine zum Trennen von Waren denn nun?

 

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